Körper · Reinigung · Unterkapitel 02
Ein dünner, leicht saurer Oberflächenfilm leistet leise Arbeit, um Ihre Haut angenehm zu halten. Hier ist die kosmetische Chemie dahinter – und wie Sie damit umgehen.
98 Anleitungen · Aktualisiert am 2. Mai 2026 · Durchschnittlich 4 Min pro Beitrag · Redaktion: Nelly · Beauty & Style Director
Redaktioneller, kein medizinischer Rat. Dies sind allgemeine Ratschläge zur Körperreinigung von unseren Redakteuren, keine Diagnose oder Behandlungsempfehlung. Wenn Sie ein Hautproblem haben, sprechen Sie mit einem zugelassenen Dermatologen oder Arzt.
Der Säureschutzmantel – eine Beschreibung in einfacher Sprache
Der Säureschutzmantel ist ein dünner Film auf der Hautoberfläche, der aus Talg, Schweiß und natürlichen Feuchthaltefaktoren besteht. Er liegt bei den meisten Körperhäuten bei einem leicht sauren pH-Wert – etwa 4,5 bis 5,5. Diese milde Säure unterstützt die Umgebung, die die natürlichen Mikroorganismen der Haut bevorzugen. Wenn ein stark alkalischer Reiniger diesen Film wiederholt stört, kann es Stunden dauern, bis er sich wiederhergestellt hat, und die Haut signalisiert die Störung oft durch Spannungsgefühle oder eine raue, klebrige Oberflächentextur.
pH-Referenz – Reinigerbereiche
- 4,5–5,5: Am nächsten an der natürlichen Hautoberfläche. Normalerweise angenehm für die meisten Körperhäute.
- 5,5–7: Leicht bis neutral. Die meisten Hauttypen vertragen dies gut.
- 7–9: Alkalischer Bereich. Der Oberflächenfilm benötigt oft einige Stunden, um sich wiederherzustellen.
- 9+: Stark alkalisch. Deutliche Spannungsgefühle auf den meisten Körperhäuten.