Die Acht Primären Augenformen definieren
Die meisten Make-up-Techniken basieren auf dem Verständnis der Knochenstruktur und der Augenlid-Anatomie des Gesichts. Eine falsche Identifizierung der eigenen Augenform führt oft zu einer Produktplatzierung, die unausgewogen oder visuell ablenkend wirkt. Durch die Analyse der Ruheposition und der Lidfalte können Sie bestimmen, zu welcher Kategorie Ihre Augen gehören.
Dieser Leitfaden dient als Diagnosewerkzeug zur Identifizierung der acht gängigen Augenformen. Verwenden Sie einen sauberen, gut beleuchteten Spiegel und einen neutralen Gesichtsausdruck, um diese Beurteilung durchzuführen.
- Finden Sie eine neutrale Umgebung. Setzen Sie sich direkt vor einen Spiegel mit ausgewogener, nach vorne gerichteter Beleuchtung. Stellen Sie sicher, dass Ihre Augenbrauen entspannt sind und Ihr Blick geradeaus gerichtet ist. Jede leichte Neigung des Kopfes oder Anhebung der Braue kann Ihre Wahrnehmung Ihrer natürlichen Lidstruktur verzerren.
- Beobachten Sie die Lidfalte. Prüfen Sie, ob eine Falte im oberen Augenlid vorhanden ist. Wenn die Haut vollständig in die Falte fällt, haben Sie wahrscheinlich Monolid- oder Schlupfaugen. Wenn die Falte vollständig sichtbar ist und der Lidraum hervorsticht, bewerten Sie die Form weiter.
- Testen Sie die Augenprojektion. Betrachten Sie Ihr Profil im Spiegel. Achten Sie darauf, ob die Augen tief in der Höhle zu sitzen scheinen oder leicht hervortreten. Tief liegende Augen sind unter dem Brauenknochen zurückgesetzt, während hervorstehende Augen aus dem Gesicht herausragen zu scheinen.
- Bewerten Sie die äußeren Augenwinkel. Bestimmen Sie den Winkel der äußeren Augenwinkel, indem Sie geradeaus nach vorne schauen. Wenn die Winkel nach unten geneigt sind, sind sie abfallend. Wenn sie nach oben geneigt sind, sind sie aufwärts gerichtet. Wenn die Winkel auf gleicher Höhe mit den inneren Winkeln liegen, sind sie neutral.
- Kategorisieren Sie die Form. Vergleichen Sie Ihre Ergebnisse mit den Standarddefinitionen: Monolid (keine Falte), Schlupflider (Falte verborgen), Mandelaugen (gleichmäßige Proportion), runde Augen (große Iris-Sichtbarkeit), abfallende Augen (äußere Winkel sinken), aufwärts gerichtete Augen (äußere Winkel steigen), tief liegende Augen (zurückgesetzt) und hervorstehende Augen (wölbend). Viele Menschen stellen fest, dass sie eine Hybridform dieser Merkmale besitzen.
Anatomisches Bewusstsein ist der stille Motor effektiver Make-up-Anwendung.