Das natürliche Make-up-Look in fünf Minuten, das auf Fotos gut aussieht

Der natürliche Make-up-Look in fünf Minuten existiert im schmalen Bereich zwischen wach aussehen und geschminkt aussehen. Er basiert auf einem Prinzip: Was auf Fotos gut aussieht, ist das, was nah an der Haut liegt, als Haut und nicht als Make-up wahrgenommen wird und bei Farbe und Abdeckung Zurückhaltung übt. Das ist kein "kein Make-up Make-up". Es ist Make-up, das gezielte Arbeit leistet, ohne sich anzukündigen.

Kamerasensoren und Handys verstärken den Kontrast, sodass das, was im Spiegel dezent aussieht, auf dem Bildschirm oft weicher wirkt. Das Gegenteil ist ebenfalls wahr: übermäßiges Make-up wirkt wie ein Kostüm. Diese Routine löst dieses Problem, indem sie sich auf Proportionen, Platzierung und einen Akzent konzentriert, der den Blick lenkt. Sie sind in fünf Minuten fertig, weil Sie nur vier Produkte auftragen.

  1. Gesicht vorbereiten und Basis auftragen. Beginnen Sie mit einem feuchtigkeitsspendenden Primer auf sauberer, eingecremter Haut. Dies schafft eine glatte Oberfläche und verlängert die Haltbarkeit. Tragen Sie eine getönte Feuchtigkeitscreme oder eine leichte Grundierung mit den Fingerspitzen auf und verblenden Sie sie nach außen von der Gesichtsmitte aus. Konzentrieren Sie sich darauf, den Teint auszugleichen, anstatt eine vollständige Abdeckung zu erzielen. Das Ziel ist eine zweite Haut, keine Maske. Verwenden Sie einen feuchten Make-up-Schwamm, um das Produkt einzuarbeiten und überschüssiges Material vom Rand zu entfernen.
  2. Basis fixieren und Dimension hinzufügen. Tragen Sie mit einem flauschigen Pinsel nur auf die T-Zone eine transluzente oder sehr helle Puder auf. Dies verhindert Glanz auf der Kamera, ohne den Rest des Gesichts matt erscheinen zu lassen. Tragen Sie dann einen cremigen oder flüssigen Rouge auf die Wangenäpfel auf und verblenden Sie ihn nach oben in Richtung der Schläfen. Cremeprodukte liegen näher an der Haut und wirken auf der Kamera natürlicher als Puder. Verwenden Sie eine kleine Menge und bauen Sie sie schrittweise auf. Die Farbe sollte so wirken, als käme sie von innen, nicht aufgesetzt.
  3. Augen dezent definieren. Tragen Sie mit dem Finger oder einem flachen Pinsel einen warmen oder neutralen Lidschatten auf das Lid und den unteren Wimpernkranz auf. Wählen Sie einen Ton, der zwei bis drei Töne dunkler ist als Ihre Haut. Konzentrieren Sie die Intensität am Wimpernkranz und verblenden Sie sie nach außen, sodass keine harten Kanten entstehen. Dies schafft Definition, ohne dramatisch zu wirken. Verzichten Sie ganz auf Eyeliner oder verwenden Sie nur bei Bedarf einen braunen Kajalstift am oberen Wimpernkranz für mehr Definition. Mascara ist das einzige Augenprodukt, das auf der Kamera wirklich gut zur Geltung kommt. Tragen Sie ein bis zwei dünne Schichten auf die oberen Wimpern auf und wackeln Sie dabei mit der Bürste von der Wurzel bis zur Spitze.
  4. Lippen abrunden. Tragen Sie einen cremigen Lippenstift oder einen getönten Lippenbalsam in einem Farbton auf, der Ihre Untertöne ergänzt, ohne übermäßige Aufmerksamkeit zu erregen. Warme Rottöne, rosige Nudes und weiche Brauntöne wirken auf Fotos klar. Mattes Lippenstift kann auf der Kamera hart wirken, wählen Sie daher satinierte oder cremige Finishes. Drücken Sie das Produkt mit dem Finger auf Ihre Lippen, um die Ränder zu verblenden und einen weichen Farbverlauf statt einer definierten Linie zu erzeugen. Tupfen Sie einmal mit einem Taschentuch ab, um es zu fixieren. Dies verhindert ein Auslaufen und reduziert das visuelle Gewicht der Farbe.
Cremeprodukte liegen näher an der Haut und wirken auf der Kamera natürlicher als Puder.