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Körperpeeling · Unterkapitel 01

Peeling oder Säure – die Wahl zwischen den beiden Methoden nach Zone, Kadenz und dem, was die Haut sagt.

118 Anleitungen · Aktualisiert am 2. Mai 2026 · Durchschnittlich 4 Min. pro Beitrag · Redigiert von Nelly · Beauty & Style Director

Anmerkung der Redaktion

Die Wahl zwischen einem Peeling (Scrub) und einer Säure ist keine Frage der Vorliebe. Es geht darum, was die Haut tut, wo und wie oft. Ein Zuckerpeeling auf feuchten Schienbeinen einmal pro Woche ist ein völlig anderes Gespräch als eine Lotion mit Milchsäure auf trockenen Oberarmen jeden zweiten Abend. Keines ist universell überlegen. Wichtig ist, das Werkzeug an die Oberfläche anzupassen, die Kadenz an die Barriere und die Intensität an das, was die Haut tatsächlich vertragen kann.

Was die beiden Methoden tatsächlich tun

Physikalisches Peeling verwendet mechanisch Reibung, um abgestorbene Oberflächenzellen zu lösen und wegzufegen. Chemisches Peeling verwendet Säuren oder Enzyme, um die Bindungen zwischen diesen Zellen zu lockern, damit sie sich von selbst ablösen. Das Ergebnis kann ähnlich aussehen, aber der Mechanismus, das Timing und die geeigneten Zonen unterscheiden sich erheblich.

Mythos trifft auf Fakt

  • Mythos: Säuren sind sanfter als Peelings. Fakt: Zu häufig angewendete Säuren entfernen die Oberfläche genauso effektiv wie ein aggressives Peeling. Die Kadenz kontrolliert die Intensität mehr als die Methode.
  • Mythos: Man sollte sich jeden Tag peelen, um glatt zu bleiben. Fakt: Ein bis zwei Sitzungen pro Woche sind die Obergrenze, bevor die Haut signalisiert, dass sie nicht mehr mithalten kann.
  • Mythos: Wenn es prickelt, wirkt es. Fakt: Prickeln bedeutet, dass die Haut reagiert. Eine sanfte Glättungssitzung sollte fast ereignislos sein.

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