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AHAs, BHAs und die Wahl zwischen ihnen. Die Kategorie, bei der mehr nicht mehr ist – zweimal pro Woche ist die Obergrenze.

151 Anleitungen · Aktualisiert am 27. April 2026 · Durchschnittlich 4 Min. pro Beitrag · Redigiert von Nelly · Beauty & Style Director

Anmerkung der Redaktion

Chemische Peelings sind keine Kategorie für „mehr ist mehr“. Zweimal pro Woche ist die Obergrenze für die meisten Gesichter. Die AHA-Gruppe wirkt auf der Oberfläche. Die BHA, Salicylsäure, dringt in die Pore ein. Unterschiedliche Mechanismen für unterschiedliche Probleme.

Andere Inhaltsstoffe

  • Niacinamid
  • Vitamin C
  • Retinoide
  • Chemische Peelings
  • Ceramide
  • Peptide
  • Feuchthaltemittel vs. Emollienzien
  • Das aufhellende Duo
  • Lichtschutzfilter

Was chemische Peelings tatsächlich sind

Chemische Peelings verwenden Säuren, um die Bindungen zwischen abgestorbenen Hautzellen zu lösen und aufzulösen, anstatt sie abzureiben. Richtig angewendet, ergibt sich eine glattere Textur und ein gleichmäßigerer Ton. Zu häufig angewendet, führt dies zu einer Schädigung der Hautbarriere, deren Reparatur Wochen dauert.

Mythos trifft Fakt

  • Mythos: Mehr Peeling führt zu schnelleren Ergebnissen. Fakt: Es beschleunigt den Abbau der Hautbarriere. Zwei Nächte pro Woche ist die Obergrenze, kein Ausgangspunkt.
  • Mythos: AHAs und BHAs bewirken dasselbe. Fakt: AHAs peelen die Oberfläche. BHAs dringen in die Pore ein.
  • Mythos: Chemische Peelings machen die Haut dünner. Fakt: Kontrolliertes Peeling kann die Epidermis mit der Zeit verdicken. Übermäßiges Peeling macht sie dünner.

Unterthemen auf dieser Seite

  • AHAs – Glykolsäure, Milchsäure, Mandelsäure
  • BHA – Salicylsäure
  • Die Wahl zwischen AHAs und BHA

AHAs – Glykolsäure, Milchsäure, Mandelsäure

Alpha-Hydroxysäuren wirken auf der Hautoberfläche. Glykolsäure hat das kleinste Molekül und dringt am tiefsten ein. Milchsäure ist sanfter und wirkt zudem feuchtigkeitsspendend. Mandelsäure wird von reaktiver oder dunkler Haut am besten vertragen. Zweimal pro Woche ist die übliche Obergrenze.

BHA – Salicylsäure

Salicylsäure ist öllöslich, wodurch sie die Porenporenwand durchdringen kann. Die richtige Wahl bei Verstopfungen, Mitessern und fettiger Haut. 0,5–2 % ist der funktionale Bereich.

Die Wahl zwischen AHAs und BHA

Oberflächentextur, Hautton und feine Linien sprechen auf AHAs an. Verstopfungen und Mitesser sprechen auf BHA an. Die meisten Menschen stellen fest, dass sie eines von beiden benötigen, nicht beide.

Der Weg für Anfänger

  1. AHAs: Glykolsäure, Milchsäure, Mandelsäure – was sie unterscheidet (5 Min.)
  2. BHA: Salicylsäure – der porenorientierte Wirkstoff (4 Min.)
  3. Wie oft peelen – die ehrliche Antwort (3 Min.)
  4. Die Wahl zwischen AHA und BHA (4 Min.)
  5. Chemische Peelings mit Retinoiden – der abwechselnde Zeitplan (4 Min.)

Format und Kadenz

Glykolsäure-Toner für die Oberflächentextur. Milchsäure für sanftere AHA-Anwendung. Mandelsäure für empfindliche Haut. Salicylsäure 0,5–2 % für Verstopfungen und Poren. AHA + BHA-Kombination maximal einmal pro Woche.

Alles, was wir über chemische Peelings veröffentlicht haben

  • Glykolsäure vs. Milchsäure – womit man anfangen sollte
  • Salicylsäure gegen Mitesser – der richtige Ansatz
  • AHAs und BHAs in derselben Routine
  • Mandelsäure – das Peeling für empfindliche Haut
  • Wie oft peelen – die klare Antwort